HSPA ist die Abkürzung für High Speed Packet Access. Wie der Name bereits nahelegt, handelt es sich dabei um eine superschnelle Möglichkeit, Daten im mobilen Internet zu empfangen und zu versenden. Der Mobilfunkstandard UMTS hat damit deutlich an Tempo gewonnen. Das Surfen via Handy oder Notebook mit HSPA ist aber nicht nur schneller geworden, sondern auch wesentlich weniger störungsanfällig. Das gilt ebenso für die Videotelefonie, die ein weiteres großes Einsatzgebiet für HSPA darstellt. Das Empfangen und Versenden von Daten wird im HSPA unterschiedlich realisiert. Für den beschleunigten Empfang ist HSDPA zuständig; abgekürzt für High Speed Downlink Packet Access. Wer sein mobiles Endgerät gern und häufig nutzt, für den ist HSDPA derzeit wahrscheinlich wichtiger, als das Gegenstück HSUPA. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich der Begriff High Speed Uplink Packet Access, das verantwortlich für das blitzschnelle Versenden von Daten im mobilen Internet ist. Da beide Verfahren unterschiedlich intensiv genutzt werden, werden sie sowohl unabhängig voneinander weiterentwickelt als auch getrennt geschaltet. HSDPA hat dabei - zumindest bislang - eindeutig Priorität. Kein Wunder also, dass es im Duo des HSPA auch der Schnellere der beiden Komponenten ist. Während die Daten im Downlink mit einer Geschwindigkeit von etwa 7,2 Mbit pro Sekunde übertragen werden können, bringt es das Tempo im Uplink "nur" auf 1,45 Mbit pro Sekunde. Das entspricht in etwa der Geschwindigkeit, mit der ein DSL-Anschluss arbeitet. Obwohl HSPA ein wirkungsvoller Beschleuniger der Datenübertragung im mobilen Internet ist, bleiben die Kosten dafür im Rahmen. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass für HSPA das UMTS-Netz genutzt wird. Im Gegensatz zur Einführung von UMTS; als die Nutzer den Aufbau des Netzes mitfinanzieren mussten, fallen jetzt lediglich Nutzungsgebühren an. Deshalb sind für den neuen Standard auch einige bemerkenswert günstige Flatrates zu haben. Doch es dreht sich nicht alles nur ums Tempo. Auch die Zuverlässigkeit und eine gegenüber UMTS deutlich geringere Störungsanfälligkeit sprechen für den HSPA-Standard. Die verminderte Störanfälligkeit ist vor allem für all jene ein Argument, die die Möglichkeiten der Videotelefonie nutzen. Sie haben jetzt viel seltener mit verwackelten Aufnahmen zu kämpfen.