LTE

LTE. Diese 3 Buchstaben stehen nicht nur für die Bezeichnung "Long Term Evolution". Sie stehen vielmehr für eine Wachablösung bei der mobilen Datenübertragung. Das Zeitalter der 4. Generation im Mobilfunkbereich ist angebrochen. Dies betrifft die Geschwindigkeit der Datenübertragung und die Verfügbarkeit der schnellen Technologie. Tests unter Laborbedingungen förderten Übertragungsraten bis 300 Mbit / s zu Tage. In der Praxis wird sich der Wert wohl immer noch bei 150 - 170 Mbit je Sekunde bewegen. Dies ist mehr als beachtlich, werden dem UMTS Standard die Grenzen bei 7,2 Mbit / s aufgezeigt. HSPA+ bringt es dann immerhin schon auf 14,4 Mbit / s. Doch selbst im Uploadbereich wird dieser Wert weitaus getoppt. Entlegene Ortschaften in Deutschland werden als Erste von der Netzanbindung durch LTE profitieren. So eine Festlegung durch die Bundesnetzagentur. Diese Auflage bekamen die großen Netzbetreiber mit auf den Weg. Erst danach dürfen Städte und Ballungszentren an die Reihe kommen. Den Zuschlag für die Nutzung der Frequenzen erhielten T- Mobile, Vodafone, E- Plus und O2. Dies ließen sich die Netzbetreiber insgesamt 4,4 Mrd. Euro kosten. Diese könnten sich bald rechnen, da für den Netzausbau keine hohen Kosten entstehen sollten. Dies ist auf die Nutzung bereits vorhandener UMTS Sendemasten zurück zu führen.